Kurzvideo: HLW macht Schüler froh :-)

Rückblick auf das Schuljahr 2017/18 an der HLW Haag

FastenkalenderNeun Schülerinnen aus der HLW Haag haben es geschafft als Autorinnen in den Fastenkalender 2018 der Steyler Missionare zu kommen. 

 

Fastenkalender

Eifrig und kompetent wurden in den Unterrichtsstunden für religiöse Bildung bei Prof. Bernhard Schörkhuber unter dem Leitgedanken "Hallo Gott" Sinnzusammenhänge erschlossen, Wörter verflochten, Texte kreiert und zu einem beeindruckenden und berührenden Ergebnis vernetzt.

Die Auflage des Fastenkalenders 2018 ist 31.000 Stück und wird in ganz Österreich und im deutschsprachigen Ausland verteilt.

An der HLW Haag ist der Fastenkalender bei Prof. Bernhard Schörkhuber erhältlich. Er wird gratis ausgegeben. Es wird aber um eine Spende gebeten, weil mit der Herausgabe ein Sozialprojekt für Mädchen in Indien unterstützt wird.

Projekt "Muvalia" (Indien) der Steyler Missionare, St. Gabriel/Mödling/Ö.

Die Steyler Missionare setzen sich in Muvalia besonders für Kinder und Frauen aus dem Bhil-Stamm ein. Diese Ureinwohner wohnen unter ärmsten Verhältnissen in abgelegenen Dörfern. Wenn der Monsun nicht ausgiebig ist, sind sie die ersten, die Wassermangel und Lebensmittelknappheit spüren. Viele Familien zerreißen, weil die Eltern oftmals in Städte abwandern – nur für kurze Zeit um Geld als Tagelöhner und BauarbeiterInnen zu verdienen, wie sie sich vornehmen. Für viele Familien wird dies aber Dauerzustand: Die Kinder verbleiben alleine oder mit Großeltern in den Dörfern. Infrastruktur, nachhaltige Landwirtschaft, Bildung, medizinische Versorgung fehlen. Die Steyler Missionare in Muvalia setzen sich für die Qualifizierung von Ureinwohnern ein: Handarbeiten für kleinen Zuverdienst, Stärkung der Dorfgemeinschaften, Schaffung von Wasserreservoirs und vor allem die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen sollen langfristig die Lebensgrundlage der Ureinwohner sichern.

Pater Adaikalasamy ist für die Sozial- und Bildungsprogramme in Muvalia verantwortlich. Im Mädcheninternat sind derzeit 109 Mädchen untergebracht. Die Nachfrage ist groß, die Kapazitäten begrenzt. Auf engstem Raum schlafen die Mädchen am Fußboden und sind so Ungeziefer und Infektionskrankheiten ausgesetzt. Um den 6- bis 16-jährigen Mädchen ein Lernen und Leben unter besseren Bedingungen zu bieten, soll das Internat um einen ersten Stock erweitert werden. In den ausgebauten Räumlichkeiten sollen zukünftig etwa 130 Internatsschülerinnen Platz finden.